Du möchtest lange, geschwungene Wimpern? Dann solltest du das über Wimperntusche wissen!
Die passende Mascara für die eigenen Wimpern
Kurz, fein, gerade oder besonders hell: Wer die eigenen Wimpern kennt, kann Mascara gezielter auswählen.
Kleine, schmale Bürstchen eignen sich besonders gut, um kurze und feine Wimpern zu erfassen. Auch die Härchen am inneren und äußeren Augenwinkel lassen sich damit präzise tuschen, ohne dass gleich Mascara auf dem Lid landet.
Wer sich vor allem mehr Volumen wünscht, kann zu einer Volumen-Mascara greifen. Ihre Formulierung legt sich um die einzelnen Härchen und lässt den Wimpernkranz dadurch dichter und kräftiger wirken. Wichtig ist dabei weniger Produkt oft mehr: Mehrere dünne Schichten ergeben meist ein schöneres Ergebnis als eine sehr dicke.
Bei sehr hellen Wimpern kann außerdem eine professionelle Wimpernfärbung interessant sein. Gerade die Spitzen sind häufig heller als der Ansatz. Werden sie sichtbar, wirken die Wimpern automatisch länger und definierter.
Erst Schwung, dann Mascara
Für einen besonders offenen Blick lohnt es sich, bereits vor dem Tuschen anzusetzen. Eine gute Wimpernzange bringt gerade oder nach unten wachsende Wimpern sanft in Form und lässt sie dadurch optisch länger erscheinen.
Am besten wird die Wimpernzange vor der Mascara verwendet. Die Wimpern sollten dabei sauber und trocken sein. Statt sie nur einmal kräftig am Ansatz zusammenzudrücken, kann man sich mit leichtem Druck vom Ansatz in Richtung Spitzen vorarbeiten. So entsteht ein weicher, natürlicher Schwung statt eines sichtbaren Knicks.
Anschließend die Mascara vom Ansatz bis in die Spitzen auftragen - und bei Bedarf eine zweite dünne Schicht ergänzen.
Wenn die Wimpern verkleben
Mehr Mascara bedeutet nicht automatisch mehr Volumen. Wird zu viel Produkt aufgetragen, entstehen schnell die berüchtigten „Fliegenbeine“.
Solange die Mascara noch nicht vollständig getrocknet ist, lassen sich verklebte Härchen vorsichtig mit einem Wimpernkamm voneinander trennen. Das Ergebnis wirkt sofort feiner und definierter.
Schwarz muss nicht immer sein
Schwarze Mascara bleibt der Klassiker, aber auch Braun- und Farbtöne können wunderschön aussehen. Braun wirkt häufig etwas weicher und natürlicher, während farbige Mascara einen überraschenden Akzent setzen kann.
Wer Farbe lieber dezent trägt, kann zunächst die Wimpern wie gewohnt tuschen und anschließend nur die Spitzen mit einer farbigen Mascara betonen.
Und am Abend?
So schön ein ausdrucksstarker Augenaufschlag auch ist: Vor dem Schlafengehen sollte Mascara gründlich und möglichst sanft entfernt werden. Starkes Reiben und Ziehen beim Abschminken belastet die feinen Wimpernhärchen unnötig.